Schreibnacht

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10 Stunden lang schrieben Jugendlich im Garten Eden 2.0 über das Ankommen, ihre Heimat und was das eigentlich bedeutet. Ein paar Auschnitte findet ihr hier schon jetzt. Weitere werden am 24. März bei einer Veranstaltung des Europäischen Stationenwegs zur Reformation in der Bürgerschaft vorgestellt.

Eines Tages
Irgendwann vielleicht
Ankommen, da sein
Wo ist mir gleich
Nur endlich, endlich da sein

-Julius Otte-

 

Ankommen… der Weg ist das Ziel

Was zählt, ist nicht wie lange du für einen Weg brauchst. Es ist ganz egal, ob du rennst, schlenderst, stolperst… alles was zählt, ist das Vorankommen. Egal welche hindernise und Schwierigkeiten dir auf deinem Weg widerfahren, welche Stürme versuchen dich niederzureißen, alles wird dich für den weiteren Weg stärken und dich dort hinführen, wofür es sich gelohnt haben wird. Vielleicht findest du jemanden, der dich ein Stück begleitet, dich stützt, wenn der Weg etwas holpriger wird. Vielleicht wirst du zwischendurch zweifeln, ob du es wirklich schaffen kannst. Vielleciht musst du ab und zu eine Pause einlegen, um etwas Kraft zu schöpfen. Aber du wirst sehen, dass auch dies ein Teil dieses Fortschritts ist. Was auch immer du hinter dir lässt, konzentriere dich auf das, was vor dir liegt. Denn das wird es sein, weshalb du dich dazu entschlossen hast loszuziehen. Wenn du unzufrieden mit deinem Ausgangspunkt warst, löst der gedanke ans ziel vielleicht Hoffnung in dir aus, aber bestimmt auch ein wenig Angst. Das ist okay und völlig normal, es gehört zu einer Reise dazu und macht sie zu dem, wass sie sein soll – einem abenteuer.

Kein Weg ist wie der andere, eine Landjkarte könnte abhilfe schaffen, aber auch verhindern, dass es dich an einen Ort verschlägt, der vielleicht etwas gutes für dich bereit hält. Es kommt enem, wie es kommen muss und irgendwann wirst du stolz zurück blicken und unheimlich froh darüber sein, dass du diesen Schritt gewacgt hast. Ob es ein kleiner Schritt war, oder ein riesiger Sprung. Eine schlängelige Serpentine oder ein langer Highway. Ob es dich leicht oder schwer fällt. Ob du einen kleinen Rucksack hast oder einen gr0ßen Koffer. Irgendwann wirst du ankommen und realisieren, dass der weg das Ziel ist. Oder das Ziel der Weg.

Ebenso, wie ich bei dem Versuch etwas über das „ankommen“ zu schreiben, nur über den Weg schwadeoniert habe, der scheuinbar ein ebenso wichtiger Teil zu sein scheint, wie die Ankunft an sich

-Fiona Berger-